Sehr erfolgreiche Veranstaltung mit André Poggenburg in Möckmühl
Sehr erfolgreiche Veranstaltung mit André Poggenburg in Möckmühl

Eine nahezu volle Halle, viele positive Rückmeldungen und sachliche Vorträge über wichtige Themen und den politischen Gegner. Die Veranstaltung mit dem umstrittenen AfD-Politiker André Poggenburg in der Stadthalle Möckmühl war ein großer Erfolg.

Klartext! mit André Poggenburg in Möckmühl (Landkreis Heilbronn)
Albert Bruner (Stellv. Vorsitzender Ortsverband Unteres Jagsttal), Gordon Stotz (Vorsitzender Ortsverband Unteres Jagsttal), Carola Wolle (Landtagsabgeordnete Wahlkreis Neckarsulm und Kreivorstandsmitglied), André Poggenburg (Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt) und Waldemar Birkle (AfD-Stadtrat in Pforzheim)



Donnerstag, 1. November 2018

Der Ortsverband "Unteres Jagsttal" freut sich über seine erfolgreiche Veranstaltung mit André Poggenburg am gestrigen Mittwoch in Möckmühl. Bei der ersten großen Veranstaltung des jungen Ortsverbandes zählte der Sicherheitsdienst 156 Gäste. Somit waren mit den Helfern von Ortsverband, Kreisverband, Sicherheitsdienst, usw. fast 180 Personen vor Ort. Damit war die Halle fast voll. Ein unfassbarer Erfolg, denn wir kennen keinen Ortsverband einer anderen Partei, der mit einem Politiker so viele interessierte Bürger anziehen kann. Selbst die Kreisverbände der Altparteien schaffen solche Besucherzahlen mit ihren zweifelhaften Politikern nahezu nie.

André Poggenburg in Möckmühl
Nach dem Ende des Vortrags von André Poggenburg standen die Besucher spontan für Beifall auf. Anschließend folgte die Fragerunde.



Inhaltlich beschäftigten sich die Vorträge der Redner mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Es kamen folgende Redner zu Wort:


Albert Bruner


Der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Albert Bruner übernahm die kurze Begrüßung und Moderation. Er ging kurz auf das Verhalten im Gemeinderat wegen der Veranstaltung und die örtliche CDU ein, für die Mütter auch schon mal "Rassisten" sind, wenn sie auf dem Spielplatz herumhängende Ausländer kritisieren. Zudem fragte er danach, wie viele Besucher denn aus Möckmühl kämen, was wohl fast die Hälfte der Anwesenden war.

Albert Bruner in Möckmühl



Carola Wolle


Die Landtagsabgeordnete Carola Wolle sprach insbesondere über den Externer Link Integrationspakt. Dazu kamen im Anschluss an die Vorträge auch die meisten Nachfragen und kritischen Diskussionen.

Am 10. Dezember 2018 will die Bundesregierung dem internationalen Abkommen Global Compact for Migration beitreten, das Migranten aus aller Welt weitgehende Rechte zur Migration, auch nach Deutschland, einräumt. Die deutsche Mitarbeit an diesem „Pakt“ erfolgte am Bundestag vorbei und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Carola Wolle in Möckmühl (Wahlkreis Neckarsulm)



Waldemar Birkle


Über das Thema "Migrationspakt" hätte eigentlich Markus Frohnmaier berichten wollen, der jedoch kurzfristig durch einen Termin beim ZDF in Berlin verhindert war. Für ihn kam stattdessen der AfD-Gemeinderat aus Pforzheim, Herr Waldemar Birkle. Er berichtete über verschiedenes, darunter seine bald fünf Jahre im Stadtrat von Pforzheim. In der AfD-Hochburg (bei der letzten Bundestagswahl hatte Pforzheim in Baden-Württemberg das zweitbeste AfD-Ergebnis nach Heilbronn) bekam die AfD bei der letzten Kommunalwahl gleich vier Sitze.

Waldemar Birkle in Möckmühl



André Poggenburg


Anschließend folgte der Vortrag von André Poggenburg, Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt und Vorsitzender des Ausschusses für Linksextremismus im dortigen Landtag, sowie früherer Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt und der Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt. Herr Poggenburg sprach in seinem Vortrag regelmäßig von "deutschen Patrioten", was offenbar für einige schon "Rassismus" ist. Man kann sich nur wundern, wie "deutscher Patriot" quasi zum Schimpfwort gegen politische Rechte (keine Rechtsextreme) werden konnte. Jahrzehntelang hätte jeder CDU-Abgeordnete sich als deutschen Patrioten beschrieben, genauso wie sich Politiker in allen anderen Ländern selbstverständlich als Patrioten ihres Landes bezeichnen.

Herr Poggenburg kritisierte die Politik von Angela Merkel als die schlimmste Spaltung des Landes und damit das genaue Gegenteil der früheren Vereinigung. Diese Spaltung führt zur allseits bekannten Hetzte gegen die ostdeutschen Bundesländer, die "braun" sein sollen. Als er in seinem "Klartext!"-Vortrag das Thema Extremismus ansprach, ging er besonders auf die linksradikalen Grünen ein. Diese machen nicht nur ständig mit Linksextremisten gemeinsame Sache - in seinem Bundesland genauso wie in Baden-Württemberg. Sie verweigern insbesondere jede Distanzierung vom Linksextremismus und deren verfassungsfeindlichem Agieren. Wir können das aus eigener Erfahrung nur bestätigen: wer einen Abgeordneten der Grünen oder der SPD fragt, ob er sich von der Antifa oder anderen vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremen Organisationen distanziert, der bekommt keine Distanzierung. Es ist ein Grundsatz der Grünen, dass diese sich niemals entschuldigen oder distanzieren und Fehler einräumen.

Herr Poggenburg, der Mitglied des Untersuchungsausschusses zum Thema Linksextremismus in seinem Bundesland ist (ein wichtiger Ausschuss, der in Baden-Württemberg von der CDU verhindert wurde), betonte daher die wichtige Positionierung, die die AfD beim Extremismus einnehmen muss. "Wir müssen die extremen Roten genauso bekämpfen wie die extremen Brauen.", sagte Poggenburg deutlich.

Klartext! mit André Poggenburg in Möckmühl (Landkreis Heilbronn)

Provokant fragte André Poggenburg auch in seinem Vortrag, was denn wichtiger wäre: 3% mehr Stimmen für die AfD in NRW oder der erste AfD-Ministerpräsident in einem ostdeutschen Bundesland? Diese Kritik richtete sich gegen Stimmen in der eigenen Partei, dass die offene und direkte Art der AfD in Ostdeutschland gegenüber dem politischen Gegner der AfD im Westen schaden würde. Hier kann man verschiedener Meinung sein und das wird sicher innerhalb der Partei auch so bleiben.

Im Gespräch nach der Veranstaltung führte André Poggenburg weiter aus, dass wir noch immer große Mentalitätsunterschiede zwischen dem Osten und Westen haben, die im Wesentlichen auf der verschiedenen Vergangenheit und Erfahrung basieren. In der DDR war es normal, dass viele Dinge des früheren Deutschlands einfach weiter verwendet worden waren. Während viele Dinge daher in den westdeutschen Bundesländern sofort zu Empörung führen, sind diese in ostdeutschen Bundesländern einfach bekannter Pragmatismus und haben schon seit Jahrzehnten nichts mehr mit der Zeit des Nationalsozialismus, sondern eben mit der DDR zu tun. Was im Westen also als Provokation gilt, wird im Osten schlichtweg anders assoziiert - weshalb die Menschen dort viele Empörungswellen der Medien und Altparteien nicht nachvollziehen können. Wer verstehen will, wieso die AfD ihre Erfolge im Osten hat, der muss diese wesentliche Tatsache zur Kenntnis nehmen.


Fragenrunde



Die folgende Fragenrunde ging auf alle möglichen Themen ein. Carola Wolle kritisierte bei einer Antwort insbesondere das ständige Schüren von Ängsten durch die Grünen, beispielsweise bei den Themen Fahrverbote (wissenschaftlicher Unsinn) oder Klimawandel (eine Tatsache, nur der menschliche Einfluss darauf ist wissenschaftlich umstritten). Insbesondere durch massive Übertreibungen und das Schüren von Ängsten rekrutierten die Grünen ihre Wähler - man erinnere sich nur an das "Waldsterben".

André Poggenburg in Möckmühl
Nachdem die Redner ihre Geschenke bekamen gab es eine Fragerunde mit André Poggenburg, Carola Wolle und Waldemar Birkle.



Presse und Demonstration



Bei der lokalen Presse ist uns leider nicht bekannt, ob Redakteure und Fotografen zu feige waren, den Mut aufzubringen und zu fragen, ob sie teilnehmen dürfen. Alternativ könnte es auch sein, dass sie generell kein Interesse an einer ausgewogenen Berichterstattung hatten und sowieso nicht von den Inhalten der Veranstaltung berichten wollten. An der "geschlossenen Veranstaltung" konnte es nicht liegen, denn diese war nur aus Sicherheitsgründen nötig und die Sicherheit hätte die Presse ja bestimmt nicht gefährdet. Gleichzeitig fielen die Fotografen jedoch dadurch auf, dass sie aus der Entfernung unsere Gäste am Einlass fotografierten. Die Polizei bestätigte uns, dass diese Vertreter von der akkreditierten Presse kamen. Man kann nur spekulieren, wozu das dienen soll und wem die Presse diese Fotos zuspielt oder zur Verfügung stellt...

Die Demo gegen unsere Veranstaltung, die laut "Heilbronner Stimme" angeblich von "rund 1000 Menschen" besucht wurde (wir kamen absolut nicht auf diese Zahl und auch auf Bildern sind nur weniger Personen zählbar) zeigte, dass unsere Bedenken bezüglich der Sicherheit absolut berechtigt und eine geschlossene Veranstaltung notwendig war. Wäre die Veranstaltung als "öffentliche Versammlung" durchgeführt worden, dann hätten die Demonstranten nicht nur den interessierten Zuhörern die Plätze weggenommen, sondern die Veranstaltung wäre mit Sicherheit auch außer Kontrolle geraten.

Unter den Demonstranten waren bekannte linksextreme und vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen und in internen Diskussionsgruppen war die Stürmung und Störung mit mindestens 50 Personen geplant worden. Nach Veranstaltungsende, als André Poggenburg und die Polizei bereits weg waren, kamen ein paar junge "Aktivisten" in die Halle, die nach ihm fragten und auf den Hinweis, dass er schon weg ist mit Fluchen reagierten und dem Gebrüll, dass sie den "Hurensohn dann ein anderes Mal erwischen" werden. Es gibt eben nicht nur die friedlichen Singsang-Demonstranten und Musiker, sondern auch fragwürdige Personen. Von irgendjemand mussten schließlich auch die knapp 10 angezeigten Sachbeschädigungen, die der Veranstaltung voraus gingen, begangen worden sein.


Dankeschön!



Am Ende informierte Albert Bruner noch über den nächsten Termin in Möckmühl. Der nächste Stammtisch des Ortsverbandes "Unteres Jagsttal" (Jagsthausen, Möckmühl, Neudenau, Roigheim, Widdern) ist am 12. November.

Wenn Sie Interesse an der anstehenden Kommunalwahl in Möckmühl haben und sich eine Kandidatur vorstellen können, oder wenn Sie Themen für die Kommunalwahl einbringen wollen, dann kontaktieren Sie einfach den Ortsverband (jagsttal@afd.hn) oder kommen Sie zum Stammtisch.


Der Ortsverband, sowie der Kreisverband Heilbronn, bedanken sich ausdrücklich bei allen Mitgliedern, Besuchern und Gästen. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helfern. Ein besonderer Dank geht an die Polizeibeamten.




Sie können sich die Rede von Herrn Poggenburg selbst anschauen:
- Externer Link bei Facebook (auch ohne Anmeldung)
- Externer Link bei YouTube




Änderungshinweis: in der ersten Fassung war von "linksextremen Grünen" die Rede. Herr Poggenburg nennt die Grünen jedoch stets "linksradikale Grüne". Extremistisch sind viele von ihnen trotzdem, genauso wie radikal.



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Ansprechpartner

Geschäftsstelle KV Heilbronn

G. Stotz
E-Mail gs@afd.hn
Externer Link www.afd.hn





- Aktuelle Meldungen



Meldung beim Externer Link Kreisverband Heilbronn

Carola Wolle, MdL ist nicht Herausgeber dieser Meldung. Sie wird gezeigt, weil sie Relevanz für den Wahlkreis von Carola Wolle, MdL hat.